Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 17 vom 28. April 2016

Geplante Gemeinschaftsunterkunft im Gewerbegebiet Schupfenäcker in Hochdorf – Aktuelle Entwicklung/Information

Die Zahl der Flüchtlinge die nach Deutschland einreist, ist in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. Aufgrund dieser Entwicklung wurden vom Land Baden-Württemberg auch die Zuweisungszahlen für den Landkreis Biberach reduziert. Der Landkreis wird deshalb den geplanten Bau der Gemeinschaftsunterkunft in Hochdorf im Gewerbegebiet Schupfenäcker vorläufig zurückstellen und zunächst die weitere Entwicklung der Flüchtlingszahlen abwarten. Sollte sich der Bedarf an Unterkunftsplätzen für Flüchtlinge im Laufe des Jahres wieder erhöhen, behält sich der Landkreis vor, den Bau der Unterkunft in Abstimmung mit der Gemeinde Hochdorf wieder aufzugreifen.

gez. Klaus Bonelli
Bürgermeister

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 3 vom 21. Januar 2016

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 3 vom 21. Januar 2016

Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf

Zum Neujahrsempfang am vergangenen Sonntag hatte die Gemeinde in die Gemeindehalle Unteressendorf eingeladen, um gemeinsam das neue Jahr zu beginnen.

An diesem Tag wurden die persönlich anwesenden Blutspender/innen sowie ehrenamtlich engagierte Bürger/innen ausgezeichnet. Leider konnten nicht alle am Neujahrsempfang teilnehmen. Dennoch möchte ich es nicht versäumen  nochmals alle Blutspender/innen und ehrenamtlich engagierte Bürger/innen namentlich zu nennen und mich für das Engagement zu bedanken.

Blutspender-Ehrungsliste:

10-maliges Blutspenden:
Bayer Mona, Beller Timo, Gäßler Michael, Heimbach Theresa,  Hirsch  Cornelia,  Knupfer  Sylvia,  Kuhn  Andreas, Mack Anja, Neyer Matthias, Prinz Tobias, Schosser Claudia, Schühle Ottmar,

25-maliges Blutspenden:
Erz Hans Peter, Forderer Antonie, Rief Sonja.

50-maliges Blutspenden:
Pappelau Elisabeth,

75-maliges Blutspenden:
Mader Elfriede, Reich Ulrike, Ruess Elisabeth.

Engagierte Bürger – Flüchtlingshelferkreis

Baur Martina und Helmut, Booch Thomas, Göbel Claudia, Hager Mara und Werner, Huchler Günther, Kloos Beate, König Josef, Schmidt Anne und Löffler Rudolf, Paul Weinhart und Winter Herbert.

Ganz herzlich möchte ich den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Interesse und Ihren Besuch danken. Es fanden wieder nette Begegnungen und interessante Gespräche statt, so dass es kurzweilige Stunden für alle waren.
Klaus Bonelli
Bürgermeister

Gruppenfoto der geehrten Blutspender und Mitglieder des Helferkreises Hochdorf mit Bürgermeister Bonelli
Gruppenfoto der geehrten Blutspender und Mitglieder des Helferkreises Hochdorf mit Bürgermeister Bonelli
Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf in der Gemeindehalle in Unteressendorf
Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf in der Gemeindehalle in Unteressendorf

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 21.01.2016

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 21.01.2016 von Gerhard Rundel

Hochdorf erhält Gemeinschaftsunterkunft

Landkreis informiert Bürger über die entstehenden Plätze und die Flüchtlingssituation

Auf dieser Fläche bei der Sporthalle Hochdorf entstehen bald Unterkünfte für bis zu 50 Flüchtlinge, davon 40 in einer Gemeinschaftsunterkunft und zehn in Anschlussunterbringung. SZ-Foto Gerhard Rundel
Auf dieser Fläche bei der Sporthalle Hochdorf entstehen bald Unterkünfte für bis zu 50 Flüchtlinge, davon 40 in einer Gemeinschaftsunterkunft und zehn in Anschlussunterbringung. SZ-Foto Gerhard Rundel

Der Landkreis Biberach beginnt demnächst mit den Arbeiten für die Containerunterkunft bei der Sporthalle in Hochdorf. Für Flüchtlinge sollen bis Ende März 40 Plätze als Gemeinschaftsunterkunft für den Landkreis und zehn Plätze für die Anschlussunterbringung der Gemeinde Hochdorf bereit stehen.

Jürgen Kraft, Leiter Sachgebiet Flüchtlinge beim Landratsamt Biberach, informierte am Montag rund 180 interessierte Bürger bei einer Informationsveranstaltung im Hochdorfer Teilort Schweinhausen mit aktuellen Fakten und Zahlen zur Flüchtlingssituation. Derzeit leben im Landkreis Biberach 2000 Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften und weitere 500 in der Anschlussunterbringung. Die Prognose für 2016 seien weitere 2000 Flüchtlinge. Der Landkreis habe 2,1 Prozent der dem Land Baden-Württemberg nach dem Königsberger Schlüssel zugeteilten Flüchtlinge unterzubringen.

Derzeit sind es 14 Flüchtlinge

Für die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge sind die Städte und Gemeinden zuständig; die jeweils aufzunehmende Anzahl ergibt sich aus dem Gemeindeanteil an der Kreisbevölkerung. Für Hochdorf bedeutet das 22 Flüchtlinge. Momentan sind in der Gemeinde 14 Flüchtlinge untergebracht, jeweils sieben in Unteressendorf und in Schweinhausen.

Für die ökumenische Flüchtlingshilfe und Diakonie im Landkreis Biberach informierten die Sozialarbeiterinnen Angelika Eyrich und Ursula Schmid-Berghammer. „Wir arbeiten eng mit den ehrenamtlichen Helferkreisen zusammen. Wir müssen zusammen einfach für die Flüchtlinge da sein. Nur Menschen können Menschen integrieren“, sagte Ursula Schmid-Berghammer.

Thomas Booch stellte bei der Veranstaltung in Schweinhausen die Arbeit, des aus rund 60 ehrenamtlich tätigen Personen des Flüchtlingshelferkreises Hochdorf vor. „Weitere Helfer sind gerne willkommen“, sagte Booch und verwies auf die Homepage des Helferkreises www.helferkreis-hochdorf.de.

Nach der Veranstaltung antwortete Bürgermeister Klaus Bonelli auf die Nachfrage der SZ, ob man überrascht sei, dass von Seiten der Bevölkerung an dem Abend keine negative oder polemische Wortmeldungen kamen. „Nein, eigentlich nicht“, sagte der Bürgermeister. „Ich glaube, dass unsere Bürger zum einen aufgrund der frühzeitigen Information durch die Gemeinde in Sachen Flüchtlingsunterbringung und zum anderen durch den sehr engagierten Flüchtlingshelferkreis, allen voran Thomas Booch und Günter Huchler, in unserer Gemeinde entsprechend Bescheid wussten. Dazu beigetragen hat auch die sachlich und fundiert vorgetragene Information des Landratsamts.“

Bonelli lobte insbesondere Jürgen Kraft und Agelika Eyrich, Erna Fischbach und Ursula Schmid-Berghammer. „Sie machen einen tollen Job, der nicht sehr einfach ist.“

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 18.01.2016

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 18.01.2016 von Josef Aßfalg
Die Gemeinde Hochdorf hat am Sonntag beim Neujahrsempfang in die Gemeindehalle Unteressendorf eingeladen. 14 Ehrenamtliche von der Flüchtlingshilfe und 16 mehrmalige Blutspender sind dabei geehrt worden.

Am Eingang der Halle begrüßte Bürgermeister Klaus Bonelli die Gäste mit Handschlag. Man könne nicht in die Zukunft schauen, „aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen“, zitierte Bonelli den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupery. Die Zukunft für Hochdorf zu gestalten, Hochdorf zukunftsfähig zu machen und die Lebensqualität zu sichern und zu verbessern, seien die Anstrengungen 2015 gewesen. Bonelli führte Projekte auf, wie der Neubau des Rathauses und den Umbau des alten Rathauses in ein Ärztehaus mit Apotheke.

Stolz zeigte sich Bonelli, dass der Rathausneubau deutlich unter dem Kostenrahmen abgerechnet werden konnte. „Des hammr wieder na kriagt“ („Das haben wir wieder hinbekommen“), freute sich der Schultes. Ein Ärztehaus mit Apotheke habe es in Hochdorf bisher nicht gegeben – es sei ein Meilenstein für die Gemeinde.

Zum Wohnungsbau gab das Gemeindeoberhaupt unter anderem bekannt, dass von 18 Bauplätzen im Baugebiet Stockäcker VI in Schweinhausen 14 verkauft seien. Und: „Das Baugebiet Kreuzäcker I im zweiten Bauabschnitt ist restlos verkauft“, der Verkauf im Baugebiet „Brunnenöschle“ in Unteressendorf verlaufe gut. Auf die Gesamtgemeinde betrachtet, habe Hochdorf keine erschlossenen Baugebiete mehr, resümierte Bonelli. Zu den Gewerbeflächen sagte er, dass keine vorhanden seien. Die Gewerbeentwicklung sei für Hochdorf aber wichtig, für den Erhalt und für neue Arbeitsplätze. „Ich glaube nicht, dass Hochdorf es sich leisten kann, Firmen abwandern zu lassen“, befand Bonelli.

Verständnis für Sorgen und Ängste

Die Zukunft bringe, „was wir der Zukunft bringen“, so Bonelli. Zum Thema Flüchtlingsunterbringung sagte der Bürgermeister, dass zusammen mit dem Landkreis neben der Sporthalle eine Unterkunft errichtet werde. Er glaube nicht daran, „dass wir öffentliche Einrichtungen in Anspruch nehmen müssen“. Für ihn sei klar, „diesen Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf zu bieten“, das sei eine gesetzliche Pflichtaufgabe und eine humanitäre Verpflichtung. Er habe aber auch Verständnis für die Sorgen und Ängste der Bürger bezüglich des Missbrauchs der Gastfreundschaft. Verschiedene politische Parteien verfolgten das Flüchtlingsthema für ihre politischen Zwecke. Er sei dankbar, dass Thomas Booch und Günther Huchler den Füchtlingshelferkreis in Leben gerufen haben. „Sie geben mit den ehrenamtlichen Helfern den Menschen Hoffnung und helfen bei der Integration und der Bewältigung des Alltags.“ Für die ehrenamtliche Tätigkeit wurden 14 Personen geehrt (siehe Kasten).

Die freiwilligen Feuerwehren seien „die älteste Bürgerinitiative, die wir kennen“. „Wir brauchen Männer und Frauen, die dort hin rennen, wo andere weglaufen“, resümierte Bonelli. In Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans sei in einer Klausurtagung des Gemeinderats die bisherige Ausrichtung – drei Standorte, drei Feuerwehren – einstimmig festgelegt worden.

Sie hätten in der Stille großartiges geleistet, sagte Klaus Bonelli an die Blutspender gewandt. Und: „Sie werden nie erfahren, wem Sie mit ihrem eigenen ‚Lebensssaft’ geholfen haben.“ Für mehrmaliges Blutspende konnte Bonelli 16 Spender ehren.

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Bericht des Bürgermeisters

Das Landratsamt Biberach hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sie das Grundstück zwischen der Sporthalle und der Heizzentrale für die Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft in Anspruch nehmen werden. Bei der Prüfung wurde es als für geeignet erachtet. Das zweite Grundstück (Vis a Vis des Bahnhofs in Unteressendorf), welches dem Landkreis seitens der Gemeinde ebenfalls gemeldet wurde, ist nicht geeignet befunden.
Auf dem Grundstück bei der Sporthalle in Hochdorf sollen vorerst 50 Personen untergebracht werden. Davon sind 40 Personen in der sog. Gemeinschaftsunterkunft und 10 Personen in der gemeindlichen Anschlussunterbringung vorgesehen. Die Belegung soll für das I. Quartal 2016 erfolgen.
Am  18.01.2016  findet  eine  Informationsversammlung  in der Gemeindehalle in Schweinhausen zu diesem Thema statt. Der Beginn ist für 19 Uhr vorgesehen. Es erfolgt noch eine separate Einladung über das Mitteilungsblatt im neuen Jahr.

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Hinweis zu Spenden für Asylbewerber / Flüchtlinge

Zuerst möchten wir uns für Ihre große Spendenbereitschaft bedanken!
Immer wieder erreichen uns Anrufe von hilfsbereiten Bürgern, die Sachspenden abzugeben haben. Leider fehlt uns der Raum, die Vielzahl an Sachspenden zu lagern. Daher annoncieren wir zukünftig im Mitteilungsplatt ganz gezielt, wenn etwas benötigt wird.

Natürlich kann es aber gut möglich sein, dass eine andere Stadt oder Gemeinde genau Ihre Spende benötigt. Wir möchten Sie daher auf die Internetseite www.asyl-bc.de hinweisen:

„Die Homepage „Asyl im Landkreis Biberach“ ist eine Serviceplattform der ökumenischen Flüchtlingsarbeit im Landkreis Biberach. Sie bietet aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Initiativen im Bereich der Flüchtlingsarbeit im Landkreis Biberach, im evangelischen Kirchenbezirk Biberach und in der Caritasregion Biberach-Bad Saulgau. Die ökumenische Flüchtlingsarbeit ist eine Einrichtung der Diakonischen Bezirksstelle Biberach und der Caritas Region Biberach-Saulgau. Die Flüchtlingsarbeit der Diakonie und der Caritas findet in Zusammenarbeit mit den kirchlichen und bürgerlichen Gemeinden statt. Die Mitarbeiter unterstützen Ehrenamtliche bei der Flüchtlingsarbeit.“ (Quelle:www.asyl-bc.de)

Dort erfahren Sie u.a., was von wem im Landkreis Biberach gerade an Möbeln, Geräten oder auch Kleidung benötigt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit in einer Anzeige  zu veröffentlichen, was Sie spenden möchten. Kontaktdaten und Öffnungszeiten von Annahmestellen gebrauchter Kleidung oder z.B. der Wohnungslosenhilfe sind ebenfalls veröffentlicht.

Kleidung kann hier im Gemeindegebiet Hochdorf auch in die Sammelcontainer der aktion hoffnung geworfen werden. Diese befinden sich in Hochdorf beim Parkplatz des neuen Feuerwehrgerätehauses; in Schweinhausen auf dem Parkplatz der Gemeindehalle und in Unteressendorf bei den Kiesboxen. Die Betreuung und Leerung der Container erfolgt durch die aktion hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V. Hierbei handelt es sich um einen katholischen Verein, welcher mit den gewonnenen Erlösen  Entwicklungshilfeprojekte in aller Welt unterstützt. Die Verwertung der erfassten Alttextilen und Schuhe erfolgt über die Sammelzentrale der aktion hoffnung in Laupheim und über die Firma Striebel aus Langenenslingen. Gesammelt werden ausgediente Kleidungsstücke (auch mit Mängeln), Schuhe (paarweise  gebündelt), Woll- und Strickwaren, Unterwäsche, Bett und Haushaltswäsche sowie große Stücke Stoffreste. Bitte werfen Sie nur stark verschmutze Putzlappen in die Restmülltonne. Alle anderen Alttextilien können verwertet werden!

Sie können sich in Sachen Kleiderspende aber auch an das Info-Telefon des Diakonieladens Biberach wenden Tel. 07351/150210 oder für Fragen zu Möbelspenden an die Wohnungslosenhilfe Biberach e.V. Tel. 07351/18828-11

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 12 vom 18. März 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 12 vom 18. März 2015

Gemeindeverwaltung  hat  Familie  A.-B.  und  Frau  T. in Schweinhausen untergebracht

Das  Landratsamt  Biberach  hat  der  Gemeinde  Hochdorf nach dem Gesetz zur Aufnahme von Flüchtlingen die  Familie  A.-B.  (Eltern  mit  4  Kindern  und deren  Großmutter) zur  Anschlussunterbringung  zugewiesen. Am vergangenen Montag zog die Familie von der Gemeinschaftsunterkunft  in  Ochsenhausen  nach Schweinhausen  um. Dank  des Helferkreises  war  der Großteil der gespendeten und gekauften Möbel aufgebaut, das Haus mit vielen Kleinigkeiten gemütlich und einladend hergerichtet und sogar die Vorratsschränke sowie  der  Kühlschrank  waren  gefüllt. Das  gesamte Willkommenspaket wurde durch Kuchen, Blumen und einer Informationsmappe mit Infos rund um Gemeinde wie z.B. Bus- und Ortsplan abgerundet.
Neben der Familie in Schweinhausen leben momentan noch  5  weitere  Asylbewerber  in  Unteressendorf. Der Helferkreis hat auch mit diesen Personen bereits Kontakt  aufgenommen  und  seine  Unterstützung  angeboten.

Wir  möchten  uns  beim  Helferkreis  für  die  Unterstützung und angenehme Zusammenarbeit an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Ein Dank geht auch an alle Einwohner,  die  ihre  Hilfe  angeboten  und/oder  etwas gespendet haben.

Ihre Gemeindeverwaltung

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 9 vom 25. Februar 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf  Nr. 9 vom 25. Februar 2015

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 24.02.2015

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Bonelli berichtet dem Gemeinderat, dass am 09.03.2015 eine 7-köpfige Asylbewerberfamilie nach Hochdorf kommt. Sie wird in das angemietete Wohnhaus in der Ummendorfer Straße in Schweinhausen einziehen. Die bosnische Familie hat vier Kinder im Alter zwischen 4 und 16 Jahren. Des Weiteren ist die Großmutter bei der Familie.
Zugleich bedankte sich BM Bonelli beim Helferkreis für die bisher erfahrene Unterstützung im Vorfeld zur Unterbringung dieser Familie.

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 5 vom 28. Januar 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 5 vom 28. Januar 2015

VEREINSNACHRICHTEN

Flüchtlingshelferkreis Hochdorf

Wir möchten uns für das große Interesse und für die rege Teilnahme am vergangenen Mittwoch bei allen die dabei waren, recht herzlich bedanken.
Die Ideen und vor allem Eure konkrete Bereitschaft, am Helferkreis mitzuwirken, sind hervorragend. Wenn wir mit diesem Tatendrang bei der Sache bleiben, kann in der Gemeinde etwas Nachhaltiges entstehen.

Das Team zur Zusammenstellung des Willkommenspaketes ist bereits an die Arbeit gegangen und die Verteilung der Aufgabenfelder wurde vorgenommen.

Wie vereinbart werden wir uns am 26.02.2015 um 20:00 Uhr zum nächsten Treffen im Vereinsheim zusammenfinden. Sollten sich Änderungen ergeben werden wir Euch rechtzeitig informieren.

Thomas Booch & Günther Huchler
(Helferkreis-Hochdorf@gmx.de)

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 27.01.2015

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 27.01.2015 von Katrin Bölstler

Bürger gründen Helferkreis

Rund 60 Hochdorfer zeigen großes Interesse, Flüchtlinge im Ort willkommen zu heißen

Hochdorf sz Damit hatte keiner gerechnet: Rund 60 Bürger sind zu dem Gründungstreffen des Helferkreises Hochdorf gekommen, um mitzumachen oder sich zu informieren. „Dass so viele Menschen aus Hochdorf Interesse daran hätten, sich für Flüchtlinge zu engagieren, hätten wir nicht gedacht“, freut sich Thomas Booch, einer der beiden Organisatoren.

Gemeinsam mit seinem Gemeinderatskollegen Günther Huchler hatte Booch zu diesem Treffen eingeladen. Schon lange ist bekannt, dass die Kommune 2015 deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen wird als bisher. Zurzeit leben in der Unterkunft in Unteressendorf nur fünf Personen aus Serbien, China, Pakistan und weiteren Ländern. Woher die neuen Flüchtlinge kommen werden, ist noch nicht klar.

Jeder tut, was er kann

Bei dem ersten Treffen ging es gleich ans Eingemachte: Jeder konnte in einem Fragebogen angeben, wie er sich gern engagieren würde. Danach teilte sich die Anwesenden in Arbeitsgruppen ein, die sich in den nächsten beiden Wochen erneut treffen werden. Eine Arbeitsgruppe organisiert und verwaltet benötigte Sach- und Geldspenden.

Die zweite Gruppe kümmert sich um Alltagshilfen. Das können kleine Fahrdienste oder eine Begleitung bei einem Behördengang sein. Mehrere ehemalige Lehrer haben sich bereiterklärt, künftigen Flüchtlingen Deutsch beizubringen. Um sich in den ersten Wochen zu verständigen, werden Übersetzer für alle möglichen Sprachen gesucht.

Eine weitere Gruppe bastelt an einem internen Kommunikationsnetz, sodass jede Gruppe für sich selbstständig arbeiten, aber dennoch stets mit den anderen Mitgliedern kommunizieren kann. Eventuell, sagt Booch, werde es sogar eine eigene Internetseite geben.

Paten für Familien

„Dieses erste Treffen hatte einen absolut positiven Tenor, alle waren bereit, sofort loszulegen“, sagt er. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass mehrere Bürger bereit sind, als Paten zu fungieren, also direkter Ansprechpartner für eine Familie oder Einzelperson sein werden. In dieses Projekt sollen auch die Flüchtlinge mit einbezogen werden, die bereits in Unteressendorf leben. Da Booch und Huchler bisher erst mit einer der fünf dort lebenden Personen reden konnten, werden die beiden Gemeinderäte erneut den Kontakt mit diesen Menschen aufnehmen. „Auch wenn diese Asylbewerber zum Teil schon länger bei uns leben, wurde uns ja schon klar signalisiert, dass auch sie unsere Unterstützung gebrauchen können“, erklärt Booch.

In zwei Wochen soll es ein weiteres Treffen geben. Bis dahin werden sich alle Arbeitsgruppen einzeln treffen. Einige der Freiwilligen werden sich bis dahin auch Gedanken machen, wie ein „Willkommenspaket“ aussehen könnte. Die Ideen reichen von einem vollen Kühlschrank bis hin zu einfachen Orientierungshilfen, wie Busfahrplänen. Bis die ersten neuen Flüchtlinge in Hochdorf eintreffen, wollen die Ehrenamtlichen so gut wie möglich vorbereitet sein.

Jeder, der Interesse hat, im Helferkreis mitzumachen, kann den Initiatoren eine E-Mail schreiben: helferkreis-hochdorf@gmx.de