Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 3 vom 21. Januar 2016

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 3 vom 21. Januar 2016

Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf

Zum Neujahrsempfang am vergangenen Sonntag hatte die Gemeinde in die Gemeindehalle Unteressendorf eingeladen, um gemeinsam das neue Jahr zu beginnen.

An diesem Tag wurden die persönlich anwesenden Blutspender/innen sowie ehrenamtlich engagierte Bürger/innen ausgezeichnet. Leider konnten nicht alle am Neujahrsempfang teilnehmen. Dennoch möchte ich es nicht versäumen  nochmals alle Blutspender/innen und ehrenamtlich engagierte Bürger/innen namentlich zu nennen und mich für das Engagement zu bedanken.

Blutspender-Ehrungsliste:

10-maliges Blutspenden:
Bayer Mona, Beller Timo, Gäßler Michael, Heimbach Theresa,  Hirsch  Cornelia,  Knupfer  Sylvia,  Kuhn  Andreas, Mack Anja, Neyer Matthias, Prinz Tobias, Schosser Claudia, Schühle Ottmar,

25-maliges Blutspenden:
Erz Hans Peter, Forderer Antonie, Rief Sonja.

50-maliges Blutspenden:
Pappelau Elisabeth,

75-maliges Blutspenden:
Mader Elfriede, Reich Ulrike, Ruess Elisabeth.

Engagierte Bürger – Flüchtlingshelferkreis

Baur Martina und Helmut, Booch Thomas, Göbel Claudia, Hager Mara und Werner, Huchler Günther, Kloos Beate, König Josef, Schmidt Anne und Löffler Rudolf, Paul Weinhart und Winter Herbert.

Ganz herzlich möchte ich den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Interesse und Ihren Besuch danken. Es fanden wieder nette Begegnungen und interessante Gespräche statt, so dass es kurzweilige Stunden für alle waren.
Klaus Bonelli
Bürgermeister

Gruppenfoto der geehrten Blutspender und Mitglieder des Helferkreises Hochdorf mit Bürgermeister Bonelli
Gruppenfoto der geehrten Blutspender und Mitglieder des Helferkreises Hochdorf mit Bürgermeister Bonelli
Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf in der Gemeindehalle in Unteressendorf
Neujahrsempfang der Gemeinde Hochdorf in der Gemeindehalle in Unteressendorf

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 21.01.2016

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 21.01.2016 von Gerhard Rundel

Hochdorf erhält Gemeinschaftsunterkunft

Landkreis informiert Bürger über die entstehenden Plätze und die Flüchtlingssituation

Auf dieser Fläche bei der Sporthalle Hochdorf entstehen bald Unterkünfte für bis zu 50 Flüchtlinge, davon 40 in einer Gemeinschaftsunterkunft und zehn in Anschlussunterbringung. SZ-Foto Gerhard Rundel
Auf dieser Fläche bei der Sporthalle Hochdorf entstehen bald Unterkünfte für bis zu 50 Flüchtlinge, davon 40 in einer Gemeinschaftsunterkunft und zehn in Anschlussunterbringung. SZ-Foto Gerhard Rundel

Der Landkreis Biberach beginnt demnächst mit den Arbeiten für die Containerunterkunft bei der Sporthalle in Hochdorf. Für Flüchtlinge sollen bis Ende März 40 Plätze als Gemeinschaftsunterkunft für den Landkreis und zehn Plätze für die Anschlussunterbringung der Gemeinde Hochdorf bereit stehen.

Jürgen Kraft, Leiter Sachgebiet Flüchtlinge beim Landratsamt Biberach, informierte am Montag rund 180 interessierte Bürger bei einer Informationsveranstaltung im Hochdorfer Teilort Schweinhausen mit aktuellen Fakten und Zahlen zur Flüchtlingssituation. Derzeit leben im Landkreis Biberach 2000 Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften und weitere 500 in der Anschlussunterbringung. Die Prognose für 2016 seien weitere 2000 Flüchtlinge. Der Landkreis habe 2,1 Prozent der dem Land Baden-Württemberg nach dem Königsberger Schlüssel zugeteilten Flüchtlinge unterzubringen.

Derzeit sind es 14 Flüchtlinge

Für die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge sind die Städte und Gemeinden zuständig; die jeweils aufzunehmende Anzahl ergibt sich aus dem Gemeindeanteil an der Kreisbevölkerung. Für Hochdorf bedeutet das 22 Flüchtlinge. Momentan sind in der Gemeinde 14 Flüchtlinge untergebracht, jeweils sieben in Unteressendorf und in Schweinhausen.

Für die ökumenische Flüchtlingshilfe und Diakonie im Landkreis Biberach informierten die Sozialarbeiterinnen Angelika Eyrich und Ursula Schmid-Berghammer. „Wir arbeiten eng mit den ehrenamtlichen Helferkreisen zusammen. Wir müssen zusammen einfach für die Flüchtlinge da sein. Nur Menschen können Menschen integrieren“, sagte Ursula Schmid-Berghammer.

Thomas Booch stellte bei der Veranstaltung in Schweinhausen die Arbeit, des aus rund 60 ehrenamtlich tätigen Personen des Flüchtlingshelferkreises Hochdorf vor. „Weitere Helfer sind gerne willkommen“, sagte Booch und verwies auf die Homepage des Helferkreises www.helferkreis-hochdorf.de.

Nach der Veranstaltung antwortete Bürgermeister Klaus Bonelli auf die Nachfrage der SZ, ob man überrascht sei, dass von Seiten der Bevölkerung an dem Abend keine negative oder polemische Wortmeldungen kamen. „Nein, eigentlich nicht“, sagte der Bürgermeister. „Ich glaube, dass unsere Bürger zum einen aufgrund der frühzeitigen Information durch die Gemeinde in Sachen Flüchtlingsunterbringung und zum anderen durch den sehr engagierten Flüchtlingshelferkreis, allen voran Thomas Booch und Günter Huchler, in unserer Gemeinde entsprechend Bescheid wussten. Dazu beigetragen hat auch die sachlich und fundiert vorgetragene Information des Landratsamts.“

Bonelli lobte insbesondere Jürgen Kraft und Agelika Eyrich, Erna Fischbach und Ursula Schmid-Berghammer. „Sie machen einen tollen Job, der nicht sehr einfach ist.“

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 18.01.2016

Schwäbische Zeitung Lokalteil Biberach vom 18.01.2016 von Josef Aßfalg
Die Gemeinde Hochdorf hat am Sonntag beim Neujahrsempfang in die Gemeindehalle Unteressendorf eingeladen. 14 Ehrenamtliche von der Flüchtlingshilfe und 16 mehrmalige Blutspender sind dabei geehrt worden.

Am Eingang der Halle begrüßte Bürgermeister Klaus Bonelli die Gäste mit Handschlag. Man könne nicht in die Zukunft schauen, „aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen“, zitierte Bonelli den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupery. Die Zukunft für Hochdorf zu gestalten, Hochdorf zukunftsfähig zu machen und die Lebensqualität zu sichern und zu verbessern, seien die Anstrengungen 2015 gewesen. Bonelli führte Projekte auf, wie der Neubau des Rathauses und den Umbau des alten Rathauses in ein Ärztehaus mit Apotheke.

Stolz zeigte sich Bonelli, dass der Rathausneubau deutlich unter dem Kostenrahmen abgerechnet werden konnte. „Des hammr wieder na kriagt“ („Das haben wir wieder hinbekommen“), freute sich der Schultes. Ein Ärztehaus mit Apotheke habe es in Hochdorf bisher nicht gegeben – es sei ein Meilenstein für die Gemeinde.

Zum Wohnungsbau gab das Gemeindeoberhaupt unter anderem bekannt, dass von 18 Bauplätzen im Baugebiet Stockäcker VI in Schweinhausen 14 verkauft seien. Und: „Das Baugebiet Kreuzäcker I im zweiten Bauabschnitt ist restlos verkauft“, der Verkauf im Baugebiet „Brunnenöschle“ in Unteressendorf verlaufe gut. Auf die Gesamtgemeinde betrachtet, habe Hochdorf keine erschlossenen Baugebiete mehr, resümierte Bonelli. Zu den Gewerbeflächen sagte er, dass keine vorhanden seien. Die Gewerbeentwicklung sei für Hochdorf aber wichtig, für den Erhalt und für neue Arbeitsplätze. „Ich glaube nicht, dass Hochdorf es sich leisten kann, Firmen abwandern zu lassen“, befand Bonelli.

Verständnis für Sorgen und Ängste

Die Zukunft bringe, „was wir der Zukunft bringen“, so Bonelli. Zum Thema Flüchtlingsunterbringung sagte der Bürgermeister, dass zusammen mit dem Landkreis neben der Sporthalle eine Unterkunft errichtet werde. Er glaube nicht daran, „dass wir öffentliche Einrichtungen in Anspruch nehmen müssen“. Für ihn sei klar, „diesen Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf zu bieten“, das sei eine gesetzliche Pflichtaufgabe und eine humanitäre Verpflichtung. Er habe aber auch Verständnis für die Sorgen und Ängste der Bürger bezüglich des Missbrauchs der Gastfreundschaft. Verschiedene politische Parteien verfolgten das Flüchtlingsthema für ihre politischen Zwecke. Er sei dankbar, dass Thomas Booch und Günther Huchler den Füchtlingshelferkreis in Leben gerufen haben. „Sie geben mit den ehrenamtlichen Helfern den Menschen Hoffnung und helfen bei der Integration und der Bewältigung des Alltags.“ Für die ehrenamtliche Tätigkeit wurden 14 Personen geehrt (siehe Kasten).

Die freiwilligen Feuerwehren seien „die älteste Bürgerinitiative, die wir kennen“. „Wir brauchen Männer und Frauen, die dort hin rennen, wo andere weglaufen“, resümierte Bonelli. In Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans sei in einer Klausurtagung des Gemeinderats die bisherige Ausrichtung – drei Standorte, drei Feuerwehren – einstimmig festgelegt worden.

Sie hätten in der Stille großartiges geleistet, sagte Klaus Bonelli an die Blutspender gewandt. Und: „Sie werden nie erfahren, wem Sie mit ihrem eigenen ‚Lebensssaft’ geholfen haben.“ Für mehrmaliges Blutspende konnte Bonelli 16 Spender ehren.

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Mitteilungsblatt der Gemeinde Hochdorf Nr. 51 vom 16. Dezember 2015

Bericht des Bürgermeisters

Das Landratsamt Biberach hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sie das Grundstück zwischen der Sporthalle und der Heizzentrale für die Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft in Anspruch nehmen werden. Bei der Prüfung wurde es als für geeignet erachtet. Das zweite Grundstück (Vis a Vis des Bahnhofs in Unteressendorf), welches dem Landkreis seitens der Gemeinde ebenfalls gemeldet wurde, ist nicht geeignet befunden.
Auf dem Grundstück bei der Sporthalle in Hochdorf sollen vorerst 50 Personen untergebracht werden. Davon sind 40 Personen in der sog. Gemeinschaftsunterkunft und 10 Personen in der gemeindlichen Anschlussunterbringung vorgesehen. Die Belegung soll für das I. Quartal 2016 erfolgen.
Am  18.01.2016  findet  eine  Informationsversammlung  in der Gemeindehalle in Schweinhausen zu diesem Thema statt. Der Beginn ist für 19 Uhr vorgesehen. Es erfolgt noch eine separate Einladung über das Mitteilungsblatt im neuen Jahr.